In den alten Bauernfamilien, war es üblich, der erst geborene Sohn wurde in der Regel Hoferbe.

Die anderen konnten sich als Knechte dort verdingen. Alle wollten das nicht, so machten  mutige

Bauernsöhne von dem Angebot der Grafen von Calw Gebrauch, dichte Wälder im Nordschwarzwald urbar

zu machen. Wie das damals war, machte eine Führung im Waldhufendorf Beinberg deutlich, wozu sich 38

Freunde vom Forum Fasanenhof, in Beinberg bei Bad Liebenzell an einem Freitagnachmittag einfanden.

Anhand von Schautafeln und interessanten Erklärungen von Dr. Strobel aus Beinberg bekam man einen Einblick


der dort geforderten Schwerstarbeit, was der Ausspruch zum Ausdruck bringt, es dauerte nämlich 3 Generationen,

„der ersten zum Tod,  der zweiten nur Not,  der dritten gab´s Brot“.

Nach einer kleinen Stärkung unterwegs, bei einem Schnaps und Schmalzbrot, ging die Wanderung weiter.

Als Abschluss dann bewährte Einkehr im Landgasthaus Rössle.

Alle fanden es war schön.