„Rhythm and Syncopation…

Lass nicht zu, dass der Teufel dem Herrn den Beat stiehlt!“ Mit diesem leidenschaftlichen Bekenntnis der schwarzen Gospel-Sängerin Mahalia Jackson (verstorben 1972) zu Gospelmusik im Gottesdienst begrüßte Ines Truckenmüller, Schulmusikerin und Chorleiterin aus der Gemeinde Stuttgart-Heslach, die 35 Teilnehmer des Workshops. Das Erstaunliche an der bunt zusammen gewürfelten Truppe: Sängerinnen und Sänger aus allen Altersklassen – wo doch das Interesse am Gospelsingen angeblich eher der jüngeren Generation zugeschrieben wird!


Und los ging’s: Mit dem Kanon „Rhythm and syncopation, that is the true foundation…“ übernahm tatsächlich der Beat die Regie im Forum! Die Frauen mit gekonnter Choreografie, die Männer als die perfekten „Schlagzeuger“ – die Richtung stimmte sofort. Schlag auf Schlag ging es weiter mit den Arrangements von Jörg Sommer: mal mächtig: „When Moses was in Egypts Land“, dann wieder fast rührend: „Were you there?“, oder aber fetzig und mitreißend: „King of Kings“. Als am Nachmittag noch der Pianst Andreas Eckhardt, der Schlagzeuger Ludwig Messner und der Bassist Helmut Dasch zum Chor dazu kamen, war klar: „Wir packen das!“

Das abschließende „Werkstattkonzert“ lockte etliche Zuhörer ins Forum, und spätestens beim Schlussvortrag „Amen“ waren auch sie vom „Gospel-Virus“ infiziert, klatschten begeistert mit und forderten Zugabe.

8602008-10-18 Gospelworkshop IMG_2443_200.jpgSpontane Reaktion eines Teilnehmers: „Fetzige Musik - bewegende Texte - tolle Rhythmen - eine starke Band - tolle Leute - reichhaltiges Bufett - starkes Wetter - und Ines hat den Workshop souverän und mitreißend moderiert. Also bei eBay bekämt ihr von mir fünf Sterne. Jeder einzelne der 330 km zu euch hat sich gelohnt.“