Ob Hermann Hesse oder James Cruz, die vielen As und Ws dehnten und wärmten 45 Kursteilnehmern die Stimme.

Der kräftigste Muskel des Menschen sitzt im Kiefergelenk, war zu erfahren.

Seine Lockerheit ist zusammen mit der überaus schnellen Zunge das wichtigste Werkzeug des Sängers.

Scheinbar mühelos wurde drauf los gesungen und so mancher erstaunliche Effekt am eigenen Körper erlebt.

 

Nach der Mittagspause wurde klar, warum die Schlundschnürer locker sein müssen,

was singen mit dem Körper überhaupt zu tun hat, wo sich Brust- und Kopfregister befinden,

dass es sich beim Singen um einen Hochleistungssport handelt, warum Räuspern verboten ist,

dass es Einatmer und Ausatmer gibt und noch vieles, vieles mehr.

Allein schon das lupenreine Hochdeutsch von Frau Müller-Laupert zu hören war ein Genuss,

mancher Lacher und die äußerst freundliche Art der Referentin ließen den Tag wie im Flug vergehen.

Die Resonanz auf den Workshop war äußerst positiv, vielfach wurde um eine Fortsetzung gebeten.

Der Kulturausschuss wird sich bemühen, diesen Wunsch zu erfüllen.